Viele Musikalienvertriebe bieten ihren Händlern aussortierte B-Waren inzwischen über passwortgeschützte Online-Plattformen an. Früher landeten diese Instrumente meist in den Autos der Außendienstmitarbeiter und wurden beim Abklappern der Händler-Stützpunkte aus dem Kofferraum heraus verkauft. Begehrt waren diese Musikinstrumente mit kleinen Mängeln, die einen attraktiven Preisvorteil bieten, jedenfalls immer schon.

Heute sind B-Waren vor allem für den Ladenverkauf spannend. Sie machen ein bisschen Mühe, weil sie vor dem Verkauf nicht nur den obligatorischen Check-up benötigen, sondern oft auch kleine Reparaturen oder Ausbesserungen in der Service-Werkstatt erfordern. (Für Versandhändler lohnt sich dieser Aufwand nicht.) Am Ende stehen im Laden aber wertige Instrumente zu Preisen, die oft konkurrenzlos sind. Jeder interessierte Kunde kann so ein Instrument im Laden in Augenschein nehmen, drehen, wenden, zur Probe spielen und sich dann entscheiden, ob er oder sie mit den in der Regel nur geringen optischen Einschränkungen leben kann.

Das Ergattern von B-Waren über die oben erwähnten Online-Plattformen ist immer ein bisschen auch ein Glücksspiel. Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und sich schnell entscheiden. Oft sind die Artikel nach wenigen Stunden bereits abverkauft. Jetzt hatte ich mal wieder Glück und eine attraktive B-Waren-Lieferung von Stagg Music Brüssel ist unterwegs nach Holtland. Hochwertige E-Gitarren u. a. schon ab 85,00 Euro …